Die "Kawa-Story"

Die KL250 während der Renovierung

Nachdem ich mich entschlossen hatte zum Frühjahr 1997 den Motorradführerschein zu machen, kaufte ich mir im September 1996 eine Kawasaki KL 250 A, Baujahr 1979 für 800 DM. Die kleine und leichte Enduro schien mir mit ihren 17 PS genau richtig für den Einstieg. Während des Winters haben Dietmar und ich das Schätzchen erstmal zerlegt, gründlich gereinigt, entrostet und lackiert. Nachdem Zusammenbau zeigte sich die Kawasaki sofort startwillig und lief nach wenigen Minuten rund. Nachdem ich dann Ende Mai meine Führerscheinprüfung erfolgreich abgelegt hatte konnte es losgehen.

Bei den ersten kleinen Touren mit der Kawasaki in die Umgebung Hannovers stellte sich dann im echten Fahrbetrieb heraus, dass die kleine Kawa trotz abgepolsterter Sitzbank für meine Einssechzig zu hoch war, was dazu führte, dass ich große Mühe hatte den Motor zu starten (nur Kickstarter) und ich mich auf der Maschine nie so richtig wohl und sicher fühlte. Bei den wenigen Fahrten, die ich mit der Kawa in dieser Zeit unternahm zeigte sich, dass die Stoßdämpfer am Ende waren und auch die Lichtmaschine nicht immer einwandfrei funktionierte.

Die Kawa nach der Renovierung
Die Kawa im Mai 1997

Die Suche nach Ersatzteilen erwies sich als sehr schwierig. Gebrauchtteile waren selten und Neu-Teile gab es überhaupt nicht mehr. In der Saison 1998 bin ich daher nur sehr selten gefahren und nachdem dann im Frühjahr 1999 der Motor mit Steuerkettenschaden ganz aufgab wurde die Kawa abgemeldet und stillgelegt. Den Rest der Saison war ich dann wieder Beifahrer. Im Winterhalbjahr des Jahres 1999 begab ich mich auf die Suche nach einem neuen, passenden Motorrad und im April 2000 fand sich jemand, der die Kawa für 50 DM kaufte und abholte.


zurück