Mofa-Langstrecken-Rennen Rodenkirchen


Le Mans Start

27. Juli 2002, Rodenkirchen - Mofarennen, so stehts im Kradblatt, Ausgabe Juli 2002. Wo liegt eigentlich Rodenkirchen? Ein Blick in den Atlas gibt Auskunft: Rodenkirchen (es gibt noch einen zweiten Ort dieses Namens bei Köln) liegt an der Unterweser ziemlich genau in der Mitte zwischen Brake und Nordenham. Hier sollte das zweite Mofa-Langstreckenrennen des Motorradclubs Rodenkirchen stattfinden.

Das Rennen beginnt
es wird um jeden Platz gekämpft

Die 'Rennmaschinen' dürfen maximal 50 ccm Hubraum und nicht mehr als 2 Gänge haben und auch nicht schneller als 50km/h fahren. Die Höchstgeschwindigkeit wurde vor dem Rennen mittels einer Lasermesspistole überprüft. Weiterhin müssen die Mofas während des gesamten Rennens mit den Pedalen angetrieben werden können. Ansonsten ist jeglicher Umbau erlaubt. Sieger ist das Team, das in drei Stunden die meisten Runden auf dem Rundkurs zurückgelegt hat.

ran an den Gegner
nur Mut!

Nach der Überprüfung der Höchstgeschwindigkeit jedes Mofas fiel gegen 16.00 Uhr der Startschuß und die Fahrer sprinteten nach bester Le Mans Manier zu Ihren Maschinen und mit einem Höllenlärm und inmitten blauer Zweitakt-Schwaden machte sich das Feld auf den Weg. Bei Temperaturen um die 30 Grad war das Rennen für Mensch und Maschine ein Härtetest. Die Strecke besteht aus einem Rundkurs von ca. 500m mit etlichen engen Kurven, einer Steigung und einem kurzen, aber steilen Gefälle, dass durch einen Graben begrenzt wird.

in der Boxengasse
in der Boxengasse

Dieser Graben bremste bisweilen auch den Vorwärtsdrang einiger zu ungestümer Fahrer/innen. Ansonsten ließen sich auf dem gut überschaubaren Kurs immer wieder spannende Positionskämpfe beobachten. Hin und wiedergab es auch mal einen Sturz, die aber alle glimpflich verliefen. Die ganze Veranstaltung war sowohl für die Teams wie auch für die Zuschauer eine Supersache. Wir hoffen, dass auch im nächsten Jahr ein Mofarennen in Rodenkirchen stattfindet.

außer Konkurrenz

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